Stress ist wasserlöslich sagen Petra und Astrid - Das Wellness-Team setzt auf Ruhe und Ausgeglichenheit, Foto: Knut Kuckel
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Stress ist wasserlöslich sagt das Kaysers-Wellness-Team – „Und Grün macht glücklich“

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Wellness verlangsamt die Zeit, sagen Petra und Astrid. Das Team verschenkt Ruhe und Ausgeglichenheit. „Dafür brauchen wir nicht viel Raum.“ Petra sagt „Wir holen jeden Gast ab“ und Astrid ergänzt „wenn er es zulässt, schenken wir ihm Ruhe und Ausgeglichenheit.“ Ihre gemeinsame These: „Stress ist wasserlöslich.“

„Unsere Behandlungen verlangsamen die Zeit derer, die sie sich gönnen. Probier es doch mal aus!“ – Der freundlichen Aufforderung folgend, fahren wir mit dem Lift in den Spa-Bereich. Dort angekommen, sind wir erst einmal im Saunabereich und im Hallenbad. Das Bad mit Aussicht ist gut besucht. Über den Felsen-Frischluftraum erreichen wir den Aufgang zum Wellness-Garten mit Ruheliegen und Naturteich.

Wellness liegt nach wie vor im Trend, sagen die Tourismusforscher. „In den Tiroler Vier- und Fünf-Sterne Hotels erwarten die Gäste heutzutage ein naturverbundenes Wellness-Erlebnis“, erzählt uns Martin Jele von der Kaysers-Geschäftsleitung. „Dazu gehört neben dem Blick auf die nahen Berge auch das Gefühl, hier etwas zu erleben, was du in einer überwiegend technischen Umgebung nicht finden kannst.“

Die Tiroler Touristiker geben dem besonderen Unterschied ihren eigenen Namen. Sie reden inzwischen vom „Alpinen Wellness“. Neben den Bergen spielt beim alpinen Wellness-Erlebnis das frische und direkt vom Berg kommende Wasser in Tirol eine große Rolle. „Deshalb“, so Manfred Jele, „nennen wir das hier bei uns im Kaysers »Natural Wellness«“.

Hat denn das alles etwas damit zu tun, dass sich der Wellness-Begriff im Laufe der Zeit abgenutzt hat? – Das fragen wir Astrid vom Wellness-Team. „Kann schon sein“, antwortet sie. „Wir suchen für »Wellness« einen neuen Begriff.“ Es gebe so viele sonderliche Begriffsschöpfungen, wie „last minute wellness“, die mehr abstoßend als anziehend wirkten. „Vielleicht machen wir ja mal mit unseren Gästen in der Finnischen Sauna ein Brainstorming?“

Das der Wellness-Bereich im Kaysers nicht viel Raum braucht, stört in dieser Umgebung überhaupt nicht. „Trotzdem bieten wir hier auf kleinem Raum die totale Entspannung“, erzählt Petra, die uns zu einem Streifzug der Möglichkeiten einlädt.

Zum Auftakt und zum besseren Verständnis sind da erst einmal ein paar fremd klingende Wortschöpfungen zu verstehen. Im Originalton: „Kristall-Soledampfbad“, „Eisbrunnen mit Eiskristallen“, „Erlebnisduschen“, „Wasserbetten“, „Flüsterzone“, „SPA-Etikette“, „Kaiserwanne“, „SPA mit Hamam“ und mehr.

„Das alles sind Schlüsselbegriffe, die im Zusammenhang mit unserem naturbezogenen Wohlfühlprogramm stehen“, erläutert Manfred Jele. „Unsere Mitarbeiter lieben ihren Beruf und das fühlen unsere Gäste. Wir gönnen ihnen nicht nur den Genuss, nein, wir wollen, dass unsere Gäste dies alles hier genießen. Wir sagen „einfach nur das »Da-Sein« genießen. DA-SEIN groß geschrieben.“

Wer sich hier aufhält, ist auf das besondere Erlebnis vorbereitet. Sprechen wir vereinfacht gesagt von „herrlichen Bademäntel-Tagen“, empfiehlt die Hotel-Direktorin Angelika Jele. „Wenn wir in unserem Wellness-Folder schreiben »Grün macht glücklich«, spielt in unseren Gedanken nicht nur die idyllische Natur um uns herum auf dem Mieminger Plateau eine Rolle. Grün steht viel mehr für die Hoffnung und ist die Farbe des Lebens.“

Der sanfte Gongschlag stimmt ruhig. Wir sind mitten drin, im Wohlfühlbereich der sogenannten Flüsterzone. Foto: Knut Kuckel

Der sanfte Gongschlag stimmt ruhig. Wir sind mitten drin, im Wohlfühlbereich der sogenannten Flüsterzone. Foto: Knut Kuckel

Ein leiser Gongschlag ertönt und während er noch angenehm nachhallt, gewähren uns Petra und Astrid mehr als nur einen Blick in ihren Arbeitsalltag. Da sind nicht viele Geräte zu sehen. Die Technik spielt hier keine Rolle. Wohltuend sind stattdessen die Düfte und Aromen, die – so man sie wahrnimmt – auf Anhieb Wohlbefinden auslösen. Öle, Kräuter, Hautpflegemittel strömen eine dezente Behaglichkeit aus. Petra rührt eine rosafarbene Creme an und lässt uns daran riechen. Ja. Das tut gut. Was ist das? „Eine Alpenkräuter-Massagemilch.“ Wir lernen: Die ist perfekt für die Rückenmassage.

Sicherlich sind es die kleinen Details, die der Stimmung gut tun. Die herrliche Blüte am Kissen auf der Liege, die vor-österliche Dekoration, die man auf der Liege mit Guckloch beim Blick nach unten entdeckt. Und besonders die Ruhe oder der gelegentliche Blick zum Fenster hinaus.

Wir befinden uns in der Spa-Flüsterzone des Hotels und hier ahnen wir, was hinter dem Begriff „Alpine Wellness“ zu vermuten ist. Auch wenn dieser Begriff noch ein wenig Feinschliff vertragen könnte. Eine konstruktive Anregung an die Wortschöpfer touristischer Werbetexte. Nicht mehr verzweifeln, sehr verehrte Damen und Herren. Der Weg ist das Ziel.

Bevor wir uns wieder von einander verabschieden, reden wir über Bilder. Das wundert wenig, wenn ständig um einen herum fotografiert wird. Astrid und Petra fotografieren in ihren freien Stunden mit ihren Smartphones. „Rund um das Hotel. Überwiegend Natur. Das schärft meine Sinne für das Schöne um uns herum“, sagt Astrid und zeigt mir ein paar Highlights ihrer persönlichen Foto-Sammlung. Über das ein oder andere schräge Selfie darf auch gelacht werden. Der zu Fotografierende schaut im Überraschungsmoment der klickenden Kamera nicht selten etwas merkwürdig aus.

Wir verabreden uns, wenn es mal wieder passt, ein paar Bilder zu tauschen oder ein paar Takte Wohlfühlmusik zu erleben und wünschen weiterhin viele freundliche Gäste, die bei Astrid und Petra ihre Bademäntel-Tage genießen.

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