Langlaufen - Der neue alte Trend
Berg Kaysers Langlaufen Sport Winter

Die Loipe ruft – wir kommen!

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Hinter dem Hotel Kaysers gleich links … beginnt das Langlaufparadies des Mieminger Plateaus. Ob klassisch oder Skating, wer hier seine Langlaufschi in die Spur setzt, kann 1. die Natur unmittelbar und hautnah erleben und »gesunde Landluft« atmen, 2. seine Fitness austesten und dem winterlichen Ausdauersport frönen oder 3. einfach nur die traumhafte Kulisse genießen (auch nicht schlecht!).

Die Schneelage heuer verspricht Langlaufgenuss bis in den Frühling: auf einer dicken Schneedecke, die noch dazu durch die frostigen Temperaturen vor kurzem noch einmal richtig gefestigt wurde, wurden die Schleifen durch die Winterlandschaft gezogen, auf denen Einheimische und Gäste ihre Runden laufen. Am Wochenende treffen sich hier Langlaufanfänger und Langlaufexperten in bester Eintracht, an Wochentagen kann es durchaus sein, dass man ganz allein das Knirschen unter den Schiern hört und seinen eigenen Atmen dem Rhythmus der Natur anpassen kann. Die Loipe Mieming-Gschwent ( 6 km) und die Skatingloipe Mieming (4 km) sowie die Verbindungsloipe Barwies – Lehnsteig (2 km) sind alle fußläufig vom Hotel Kaysers aus zu erreichen und versprechen Loipenspaß in leicht hügeligem Verlauf, der natürlich bei entsprechender Geschwindigkeit auch zur sportlichen Herausforderung für Ausdauersportler wird.

Und das ist eigentlich auch das Geheimnis, warum das Langlaufen in den letzten Jahren einen neuen Boom erlebt, während es früher oft als »Pensionistensport« bezeichnet wurde: Jeder kann nach seinen Fähigkeiten die Loipen nutzen, wichtig ist dabei nur, sich nicht zu überschätzen und langsam zu steigern. Anfänger bevorzugen dabei oft die klassische Technik, bei der im Diagonalschritt Arme und Beine bewegt werden, bei der Skatingtechnik, bei der die Langlaufschier wie beim Eislaufen schräg abgestoßen werden, braucht es etwas mehr Kraft und auch Geschicklichkeit. Weitere Vorteile, die das Langlaufen in Tirol zu bieten hat:
• Keine Wartezeiten (im Gegensatz zu den Schiliften), in unserem Fall – vom Hotel aus – muss nicht einmal ein Parkplatz gesucht werden…,
• die Langlauf-Ausrüstung ist leicht, die Langlauf-Schuhe drücken auch weniger als Schischuhe,
• das Verletzungsrisiko ist auch geringer als bei anderen Sportarten (vielleicht blaue Flecken beim Hinfallen), allerdings sollte man vorsichtig sein und bei längeren Loipen nicht die eigene Ausdauerfähigkeit falsch einschätzen.

Am Mieminger Plateau, das auch Träger des Tiroler Loipengütesiegels (2016-2018) ist, stehen insgesamt 50 km Klassische Loipe und 25 km Skatingloipe zur Verfügung.

Informationen zu den einzelnen Loipen:
www.bergfex.at/tirol/langlaufen/mieminger-plateau

Auch über Mieming hinaus ist das Tiroler Oberland ein Langlaufparadies:
(siehe die Tiroler Langlaufspezialisten auf www.tirol.at)

Olympiaregion Seefeld

Es ist das Gebiet, in dem die Herzen von Olympiade-Fans höher schlagen: In der Olympiaregion Seefeld ist Langlaufen die Sportart, die den höchsten Stellenwert einnimmt. Das Loipennetz mit 256 Kilometern Gesamtlänge spricht dabei für sich. Schon dreimal war die Region schließlich Austragungsort olympischer Winterspiele. Und noch heute finden dort Weltmeisterschaften und Weltcups statt. Das Angebot an klassischen und Skating-Loipen ist fast ausgewogen. Sieben Strecken mit gut 44 Kilometern Länge und verschiedenen Schwierigkeitsgraden sind speziell für Schlittenlangläufer vorgesehen. Zusätzlich gibt es sogar eine Hundeloipe. Wer sich im Biathlon versuchen möchte, kann sich in der Skischule Cross Country Academy in Seefeld trainieren lassen. Außerdem gibt es in Seefeld eine beleuchtete Nachtloipe, die täglich bis 20:30 geöffnet ist. Nacht-Langlaufen ist am Mittwoch auf allen Loipen bis 21:30 Uhr möglich (Infos auf www.seefeld.com).

 

Nauders, Kaunertal und Tiroler Oberland

Die Weiten der langgestreckten Täler, die Höhenlagen am Reschenpass und drumherum die mächtigen Berge der Ötztaler Alpen – in Nauders, dem Kaunertal und dem Tiroler Oberland finden Langläufer eine besondere landschaftliche Vielfalt vor. Etwa 130 Kilometer schneesichere Loipen auf 800 bis 2.100 Metern Höhe bieten eine große Auswahl für alle Könnerstufen sowie für klassischen und Skating-Stil. Am Dreiländereck Österreich-Italien-Schweiz nahe des Reschenpasses gleitet man ganz ungehindert über die Staatsgrenzen. Und im Kaunertal sind zudem vier Loipen mit insgesamt gut 8 Kilometern Länge speziell für Schlittenlangläufer präpariert.

 

Paznaun

Es ist die Höhenlage, die im Paznaun für besonders große Schneesicherheit sorgt und Langlaufen von Anfang Dezember bis weit ins Frühjahr hinein möglich macht. Die insgesamt rund 75 Kilometer Loipen, die sich durch eine hochalpine Winterlandschaft ziehen, erstrecken sich zwischen 1.377 und knapp 2.040 Metern Höhe. Einige reichen bis ins benachbarte Vorarlberg hinein. Höchster Punkt ist die Bieler Höhe mit dem Silvretta-Stausee und den Gipfeln der mächtigen Silvretta-Gruppe. Anfänger finden im sonnenverwöhnten Paznaun ebenso ihre passende Route wie Spitzensportler. Alle Loipen können kostenlos genutzt werden.

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